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Pfarreiengemeinschaft Durach - Weidach - Bodelsberg
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03-09-2018 PG-Wallfahrt

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31-01-2018 Exerzitien im Alltag

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24-12-2017 Lebendige Krippe Weidach

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11. Februar 2018 20:22:28
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Pfarrkirche Durach

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Tagesheiliger vom
24. 02. 2018:
Hl. Matthias

Vorsitzende

Helmut Karg, Durach



Nennen Sie eine Aufgabe, die Ihnen als PGR-Vorsitzender am Herzen liegt?

Das Motto unseres Pfarrbriefs 'Miteinander-Füreinander' bringt es gut zum Ausdruck: Nach dem Vorbild des II. Vatikanischen Konzils soll die Kirche nah am Menschen sein, alle sollen in einer Pfarrgemeinde ihren Platz, eine geistliche Heimat finden können. Es wäre dabei schön, wenn das Christentum nicht in erster Linie als Morallehre, sondern als Lebenshilfe im konkreten Alltag verstanden würde. Priester und Laien haben hier die gleiche Aufgabe, nämlich für die Menschenfreundlichkeit Gottes zu werben. Zudem gilt es, in nächster Zeit das Bewusstsein für die Verantwortung jedes Einzelnen für die spirituelle Lebendigkeit unserer Pfarrgemeinden verstärkt zu schürfen.

Der Katholikentag 2012 in Mannheim steht unter dem Motto 'Einen neuen Aufbruch wagen!' Welche Gedanken kommen Ihnen dazu?

Es muss einen Aufbruch zu den Wurzeln geben: Scheinbar raffinierte Seelsorge-rezepte, aber auch das Festhalten an manch kraftloser Tradition sind die falschen Wege. Trauen wir mehr der Kraft der Frohbotschaft zu. Damit diese besser verstanden werden kann, müssen wir als Kirche den Menschen mit einer verständlicheren Sprache begegnen. Zur Ökumene als gemeinsamem Glaubenszeugnis und Raum des gemeinsamen Gebets für die vielen Nöte und offenen Fragen in unserer Gesellschaft gibt es keine Alternative. Und schließlich gilt: Auch ich persönlich muss immer wieder bei mir einen Aufbruch wagen. Als Christ ist man immer auf dem Weg.

Ergänzen Sie den Satz: Unsere Pfarrgemeinde ist wie ....."

... ein großer Garten, in dem Bäume mit starken Wurzeln und Sträucher in den unterschiedlichsten Formen wachsen. Ausdruck einer großen Vielfalt. Auch heilende Kräuter und Blumen mit leuchtenden Farben und herrlichen Düften gedeihen dort und bereichern den Alltag. Ein Zeichen für einen guten Geist. Jedoch gibt es auch junge, sehr zarte Pflänzchen, die noch gehegt und gepflegt werden müssen. Eine spannende Herausforderung. Und natürlich lassen sich auch so manche Steine in diesem Garten finden, die Wachstum verhindern. Doch über allem lässt der unendlich geduldige Gott seine Sonne scheinen; ohne sein Zutun und seinen Segen gibt es in diesem Garten keine Ernte.

Die Predigt des Regionaljugendseelsorgers am Kirchweihfest in Weidach hatte das Thema 'Hoffnungszeichen'. Welche Hoffnungszeichen in unserer PG sehen Sie?

Beeindruckend ist für mich die Tatsache, dass sich immer wieder Frauen, Männer und Jugendliche bereit erklären, ihre vielfältigen Talente, ihre wertvolle Zeit und ihren persönlichen Glauben für die Sache Jesu einzubringen. Die Vorbereitung des Priesterjubiläums von Pfarrer Gomm zeigte mir, mit welcher Freude die Duracher, Weidacher und Bodelsberger mithelfen, wenn man auf sie zugeht und um Mithilfe bittet.

Welches Buch, welchen Film oder kulturelles Ereignis möchten Sie weiterempfehlen?

Das Buch des ehemaligen Bischofs von Limburg, Franz Kamphaus, mit dem Titel 'Hinter Jesus her' begeistert mich immer wieder mit seiner frischen, klaren und tiefen Theologie, die eine große Glaubensfreude in sich trägt. Auch die großartigen Werke des Schriftstellers Hermann Hesse mit ihren interessanten Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens sind eine Lektüre, die dem Herzen gut tut.

Josef Friedl, Weidach



Nennen Sie eine Aufgabe, die Ihnen als PGR-Vorsitzender am Herzen liegt?

Am Herzen liegen mir viele Dinge. Die alle aufzuzählen und zu erklären würde den Rahmen des Verfügbaren sprengen. Ich möchte hier nur zwei besonders herausgreifen.
1. Mein Wunsch ist, dass wir wieder viele Menschen im Gottesdienst, aber auch bei den Veranstaltungen zusammenbringen, um ihnen zeigen zu können, dass so eine Gemeinschaft einen mit großer Freude erfüllen kann, trotz der Geschehnisse der letzten Jahre und dass es hilfreich und schön ist, miteinander ein Gemeindeleben zu gestalten, in dem Gottes große Güte für die daran beteiligten Menschen und deren Alltag sehr hilfreich ist.
2. Ein weiteres vordringliches Anliegen ist mir, dass sich Erwachsene und Kinder untereinander und gegeneinander achten, egal wie der Andere aussieht oder welche Schule und Beruf dieser hat. Es ist keiner besser oder schlechter, sondern jeder hat seine Aufgabe in unserer und für unsere Gesellschaft.

Der Katholikentag 2012 in Mannheim steht unter dem Motto: 'Einen neuen Aufbruch wagen'! Welche Gedanken kommen Ihnen dazu?

Ein neuer Aufbruch ist wahrlich in unserer Kirche und im Glauben dringend angezeigt. Die Ereignisse in der Vergangenheit haben viele mutlos gemacht, bis hin zur Abkehr von ihrer Kirche und auch von Glaubensinhalten. Die Zukunft zeigt uns, dass die Kirche kein 'geistlicher und geistiger Versorgungsbetrieb' mehr ist, sondern eine Gemeinschaft von Menschen, die den gemeinsamen Auftrag haben, Gottes Liebe zu verkünden und zu bezeugen. Die Bedeutung der Laien hat dabei in den letzten Jahren stark zu genommen.

Ergänzen Sie den Satz 'Unsere Pfarrgemeinde ist wie........"

.... ein Segelschiff, das in einen großen Sturm geraten ist und den größtmöglichen Einsatz jedes Besatzungsmitgliedes verlangt, um sicher an sein Ziel zu kommen. Die Besatzung setzt sich aus mehreren Personen zusammen. Der Kapitän ist Gott, die Steuermänner sind die Geistlichen, und die Gläubigen der Pfarrgemeinde sind dieje-nigen, die je nach Lage die Segel setzen oder einholen müssen, damit es in Bewe-gung bleibt! Aber eins ist sicher: Fehlt nur ein Glied dieser drei Glieder, dann geht das Schiff unter!

Welche Hoffnungszeichen sehen Sie in unserer Pfarreiengemeinschaft?

In den vielen Sitzungen des abgelaufenen Jahres wurde die Zukunft unserer Pfarreiengemeinschaft im Hinblick auf den Priestermangel und der Umstrukturierung diskutiert und es gab zahlreiche Vorschläge. Um den einen oder anderen Vorschlag auch wirkungsvoll umsetzen zu können, ist viel Einsatz, Mut und Abkehr vom Liebgewordenen und Konkurrenzdenken unabdingbar. Aber dazu braucht es in erster Linie Menschen, die diese Herausforderung annehmen können, und da muss man erst sehen, ob es diese in notwendiger Anzahl gibt. Denn zu begeistern sind viele Menschen für etwas, solange es andere machen!

Welches Buch, welchen Film oder kulturelles Ereignis möchten Sie weiterempfehlen?

Die Antwort zu dieser Frage ist sehr schwierig, da 'Geschmäcker' bekanntlich verschieden sind. Als kulturelles Ereignis würde ich auf alle Fülle den Katholikentag 2012 in Mannheim empfehlen zu besuchen. Als Buch würde ich zwei Bücher als informativ und hilfreich empfehlen. Zum Verständnis der Entwicklung unserer Kirche in Bayern, die siebenbändige Kirchengeschichte Bayerns vom Beginn bis in die Neu-zeit von Romuald Bauerreis OSB, erschienen im EOS Verlag, und für das richtige Verstehen des Lebens in einer Ehe das Buch 'Zwei in Eins gegeben' - Der gemein-same Weg; Herausgeber: Wort und Werk St. Augustin.

Martin Heiligensetzer, Bodelsberg



Nennen Sie eine Aufgabe, die Ihnen als Pfarrgemeinderatsvorsitzender am Herzen liegt?

Mir ist wichtig, dass eine gute Zusammenarbeit in und mit den einzelnen Gremien herrscht. Dabei muss man kompromissbereit sein, vor allem in den einzelnen Pfarreien und der Pfarreiengemeinschaft.

Der Katholikentag 2012 in Mannheim steht unter dem Motto 'Einen neuen Aufbruch wagen!' Welche Gedanken kommen Ihnen dazu?

In den oberen Etagen der Kirche (Rom, Augsburg) sollte über manches nachgedacht werden. Was von Menschen gemacht wurde, sollte auch von Menschen wieder geändert werden. Auch die Kirche muss mit der Zeit gehen, dass ein Aufbruch beginnen bzw. fortgeführt werden kann.

Ergänzen Sie den Satz: "Unsere Pfarrgemeinde ist wie ....."

......ein Blumengarten. Irgendwie will doch jeder ihn gießen, dass man immer an ihm Freude hat.

Die Predigt des Regionaljugendseelsorgers am Kirchweihfest in Weidach hatte das Thema 'Hoffnungszeichen'. Welche Hoffnungszeichen in unserer PG sehen Sie?

Es sind engagierte Jugendliche, Frauen und Männer in der PG tätig, dass man berechtigte Hoffnung hat, dass die PG funktioniert.

Welches Buch, welchen Film oder kulturelles Ereignis möchten Sie weiterempfehlen?

Wenn man die Bodelsberger Bergmesse oder das Pfarrfest in Weidach als kulturelles Ereignis sieht, möchte ich dies weiterempfehlen. Man kommt mit anderen Menschen in Kontakt, kann reden und lustig sein.